Kanäle

EDI, E-Mail oder B2B-Portal:
Wie bestellen Ihre Kunden?

Viele Unternehmen träumen davon, alle Kunden auf EDI oder ein Portal umzustellen. In der Praxis bestellt die Mehrheit weiterhin per E-Mail. Ein Überblick über die Kanäle und was sie bedeuten.

· 4 Min. Lesezeit · Vom Orkest-Team

EDI: zuverlässig, aber Großkunden vorbehalten

EDI überträgt standardisierte Bestellungen direkt von einem System ins andere. Es ist die zuverlässigste Lösung, doch jeder Partner muss sich technisch ausstatten und ein gemeinsames Format übernehmen: Daher wird EDI vor allem mit den größten Kunden genutzt.

Das B2B-Portal: effizient, wenn die Kunden es annehmen

Ein Online-Bestellportal strukturiert die Daten bereits bei der Eingabe. Sein Erfolg hängt davon ab, ob die Kunden es nutzen: Viele bleiben lieber bei ihren Gewohnheiten, vor allem wenn sie bei zahlreichen Lieferanten bestellen.

E-Mail, PDF und Excel: der Alltag im Innendienst

In den meisten B2B-Unternehmen kommt der Großteil der Bestellungen per E-Mail: im Nachrichtentext, als vom Kundensystem erzeugtes PDF, als Scan oder als Excel-Datei. Für den Kunden ist das der einfachste Kanal, für den Lieferanten der teuerste.

Sollte man die Umstellung erzwingen?

Wer seinen Kunden einen Kanal vorschreibt, geht ein geschäftliches Risiko ein: Ein Kunde, der seine Gewohnheiten ändern muss, kann sich anderweitig umsehen. Die Alternative besteht darin, Bestellungen so anzunehmen, wie sie eingehen, und ihre Bearbeitung zu automatisieren.

Kanäle kombinieren

Der richtige Ansatz ist oft gemischt: EDI für Partner, die dafür ausgestattet sind, ein Portal für diejenigen, die es wünschen, und automatisches Auslesen für alles andere. Unsere Vergleiche zeigen die Stärken jedes Ansatzes im Detail.